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Da muss ich ganz alleine durch...
Figuren-Theater-Spiel zur Gewaltprävention in Grundschulen
mit zwei Darstellern, (Prof. Sinn und Dr. Dagobert Diesel)
zwei Klappmaulfiguren (Manni und Jo)
einem sprechenden Computer (C 7851)
sowie einem kurzen Einblick in die Orbitalstation Jupiter 28 im Jahr 5731.
Im Jahr 5731 arbeiten Frau Professor Sinn und Dr. Diesel in einer
Orbitalstation, durch deren Fenster man den Jupiter aus nächster Nähe
betrachten kann. Die Professorin beschäftigt sich gerade mit ihrem Spezial-
Thema "Gewalt". Da bekommen die beiden eine äußerst wichtige Mail:
Ihre Zeitreise ins Jahr 2006 wurde genehmigt! Und schon reisen sie mit
ihrem Shuttle zu uns und kommen ganz vorsichtig ins Klassenzimmer...
Dr. Diesel staunt über die Verhaltensweisen der Erdenkinder. Bei seinen
Versuchen, etwas über Gefühle und Körpersprache zu lernen, stellt er sich
ziemlich ungeschickt an kein Wunder: er kommt ja auch vom Jupiter...
Vorerst können beide nirgendwo Gewalt entdecken... Haben sie etwa ihr
Ziel verfehlt? Da meldet C 7851, dass vor der Tür ein Kind wartet.
Es ist ein Junge. Er heißt Jo. Er ist ungefähr so alt wie die Kinder.
Er ist sehr still, fast schüchtern. Und erst nachdem er weggelaufen ist,
wird den beiden Spezialisten klar, dass Jo Angst hatte. Angst! Wovor?
Oder vor wem? Weil C 7851 wirklich ein absoluter Supercomputer ist,
kann er den schüchternen Jo immer noch sehen, er kann sogar zeigen,
was Jo gerade in diesem Augenblick erlebt: Da ist sie, die Gewalt! Manni
hat Jo aufgelauert. Er verlangt Geld von ihm. Und weil Jo kein Geld hat,
nimmt Manni ihm das Handy weg. Er ist viel stärker als Jo, dieser Manni...
Muss man einem Manni nachgeben? Oder nicht? Muss man ein solches
Geheimnis tatsächlich für sich behalten? Könnte Jo in einer solchen
Situation anders handeln? Und wer ist dafür verantwortlich, dass Jo Hilfe
bekommt? Die Spielhandlung wechselt zwischen Darstellung, Spiel und
Dialog mit den Zuschauern. Anhand der Gewaltsituation, die gezeigt wird,
können einige Verhaltensweisen erläutert werden, die es den Kindern
ermöglichen sollen, in Bedrohungssituationen vernünftig zu reagieren,
sich zu schützen und nicht durch falsch verstandene Solidarität oder
Mutbeweise dem gewalttätigem Verhalten anderer Vorschub zu leisten.
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